Süße Flugobjekte über Chemnitz
09. Mai 2026

Süße Flugobjekte über Chemnitz: TG-Schüler des BSZET bei der „Flying Marshmallow Challenge“
Am 9. Mai 2026 verwandelte sich das Gelände der TU Chemnitz wieder in ein Experimentierfeld für angehende Ingenieure. Mitten im Geschehen befanden sich am vergangenen Samstag Schüler des Technischen Gymnasiums (TG) vom BSZ Elektrotechnik Dresden (BSZET), die sich der Herausforderung stellten, klebrige Süßwaren punktgenau ins Ziel zu befördern.
Die Fakultät für Maschinenbau rief zur „Flying Marshmallow Challenge“ auf, und die Schüler des BSZET folgten dem Ruf mit Begeisterung. Die Aufgabe klang simpel, erforderte jedoch höchste technische Präzision: Ein Marshmallow mit einem Gewicht von etwa 7 bis 10 Gramm musste über eine Distanz von exakt 15 Metern transportiert werden. Am Ende der Flugbahn wartete eine Zielscheibe, deren Mitte es so nah wie möglich zu treffen galt.
In den Wochen vor dem Wettbewerb tüftelten die Teams in den 'Werkstätten' ihrer Schule. Da die Regeln Kreativität und Eigenleistung über teure Materialien stellten, entwickelten die Schüler beeindruckende Eigenkonstruktionen. Es entstanden komplexe Katapulte, pneumatische Abschussvorrichtungen und präzise abgestimmte Schleudermechanismen. Jedes Team hatte am Wettkampftag drei Versuche, wobei nur der beste Wurf gewertet wurde, sobald das Marshmallow nach der Landung zur Ruhe gekommen war.
Neben der reinen Treffsicherheit achtete die Fachjury der TU Chemnitz besonders auf die technische Umsetzung und den Einfallsreichtum der Apparaturen. Die TG-Schüler überzeugten dabei durch ihre methodische Herangehensweise und die Wiederholgenauigkeit ihrer Maschinen.
Der TUCtag bot den idealen Rahmen für dieses Spektakel. Zwischen Informationsständen und Campus-Führungen flogen immer wieder die weißen Schaumstoffsüßigkeiten durch die Luft. Die Konkurrenz war groß, denn das Teilnehmerfeld umfasste zahlreiche technikbegeisterte Jugendliche. Doch die Schüler des BSZET bewiesen Nervenstärke und technisches Geschick unter den kritischen Augen der Jury.
Am Ende des Tages stand nicht nur das Ergebnis auf der Zielscheibe im Vordergrund, sondern der Austausch mit anderen Tüftlern und der Einblick in die Welt des Maschinenbaus. Schließlich stand fest: Das BSZET hatte den 2. Platz und den 3. Platz errungen und der Stolz über die funktionierenden, selbstgebauten Maschinen war bei allen Beteiligten riesig. Den 3D-Drucker gab es dieses Mal nicht für uns, aber einen extra Crash-Kurs im 3D-Konstruieren für die TGisten. Herzlichen Glückwunsch. Und ein Dankeschön an Fr. Budde und Herrn Witschel für Organisation, Betreuung und technische Beratung.
© Berufliches Schulzentrum für Elektrotechnik Dresden, Strehlener Platz 2, 01219 Dresden
Quelle: https://bszet.de/mitteilung/S%C3%BC%C3%9Fe_Flugobjekte_%C3%BCber_Chemnitz









